Die Sprache der Hunde

Oft missverstandene Verhaltensweisen

Es gibt einige Verhaltensabläufe, die jeder Hundehalter richtig einschätzen können sollte.

Kommentkämpfe:

 

Dies sind Schaukämpfe und kommen vornehmlich unter gleichstarken Rüden vor. Sie sind begleitet von lautem Getöse, Bellen, Knurren und Maulaufreissen.
Für den unbedarften Hundehalter sieht dies böse aus und hört sich vor allem schrecklich an. Diese Streitereine gehen aber in der Regel ohne Kratzer und Schrammen ab und das ganze dient nur dem Kräftemessen.

Aufreiten:

 

Das Aufreiten bei Hunden hat nicht nur sexuelle Bedeutung.
Es kommt in jeder möglichen Kombinationen von Rüde/Hündin vor. Dies ist eine völlig normale Verhaltensweise.
Auslöser kann eine  kann eine Übersprungshandlung (Ersatzhandlung) sein, eine erzieherische Maßnahme(Dominanz) oder auch eine Spielaufforderung.

Die passive Unterwerfung:

 

Dies ist eine Reaktion des Hundes auf vorangegangene Disziplinierung durch ein ranghöheres/stärkeres Tier oder auch durch den Menschen. Sie soll die Integration in die soziale Gruppe bewirken. Der unterworfene Hund vermeidet den Blickkontakt, legt sich allenfalls demonstrativ auf den Rücken, er dreht den Kopf weg und vermeidet Körperkontakt.

Die aktive Unterwerfung oder das "soziale Grüßen":

 

Im Unterschied zur passiven Unterwerfung drückt sich diese durch hohe Bewegungsaktivität aus.
Der Hund nimmt von sich aus eine niedrige und geduckte Körperhaltungein, teilweise mit Rundrücken (Vorderkörper tief, Hinterteil hoch, die sog. Spielstellung). Dies ist auch verbunden mit übertriebenen spielerischen Ansätzen, die durch Fiepen und teilweise durch Augenkontakt mit Blinzeln unterstützt werden. Der Hund leckt seine Mundwinkel, was bei passiver Unterwerfung niemals geschieht.

Quellen: SVÖ Graz-Raach http://www.svoe-grazraach.com/index.php?id=60

 

Abbildungen von www.discoverdogs.de